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BPMN-Ereignisse im Detail

Ereignisse markieren, dass im Prozess etwas geschieht. Procevia kennt vier Grundformen, die du in den Eigenschaften mit einem Auslöser genauer bestimmst.

Ereignis Bedeutung
Startereignis der Auslöser, mit dem der Prozess beginnt
Eintretendes Zwischenereignis der Prozess wartet, bis etwas eintritt
Auslösendes Zwischenereignis der Prozess löst aktiv etwas aus
Endereignis der Prozess endet

Zusätzlich kannst du ein angeheftetes Ereignis an eine Aufgabe oder einen Teilprozess hängen. Es reagiert, während die Aufgabe läuft, zum Beispiel auf einen Zeitablauf oder einen Fehler.

Über die Eigenschaften gibst du einem Ereignis einen Auslöser:

Auslöser Wofür
Nachricht eine eingehende oder ausgehende Mitteilung
Zeit ein Zeitpunkt, eine Dauer oder ein Zyklus
Fehler ein aufgetretener Fehler
Signal ein breit gesendetes Signal an mehrere Empfänger
Bedingung eine erfüllte Bedingung
Eskalation eine Weitergabe an eine höhere Ebene
Kompensation das Rückgängigmachen einer bereits erledigten Aufgabe
Terminierung das sofortige Beenden des gesamten Prozesses (nur am Ende)
Abbruch das Beenden einer Transaktion (nur bei Zwischen- und Endereignissen)
Link eine Verbindung zu einem Link-Zwischenereignis an anderer Stelle im Diagramm

Ohne Auslöser ist ein Ereignis „neutral“ und markiert schlicht Anfang oder Ende.