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Diagramme im Editor bearbeiten

Im Editor modellierst und verfeinerst du ein Diagramm. Hier die wichtigsten Bausteine.

Der BPMN-Editor mit generiertem Diagramm, Pools und Lanes, oben die Statusleiste mit „Valide“ und unten die WerkzeugleisteDer BPMN-Editor mit generiertem Diagramm, Pools und Lanes, oben die Statusleiste mit „Valide“ und unten die Werkzeugleiste

Auf dem Canvas ziehst du Elemente, verbindest sie und ordnest sie an. Du navigierst per Mausrad (Zoom) und mit dem Hand-Werkzeug. Mit der Taste F passt du die Ansicht ein. Die Minimap oben rechts zeigt dir den Überblick bei großen Diagrammen.

Am unteren Rand liegt die Werkzeugleiste mit vier Werkzeugen und ihren Tastenkürzeln:

  • Auswählen (Q): Elemente markieren und verschieben.
  • Hand (W): Ansicht verschieben.
  • Lasso (E): Mehrere Elemente auf einmal auswählen.
  • Radierer (R): Elemente entfernen.

Änderungen machst du mit Rückgängig und Wiederholen rückgängig oder stellst sie wieder her. Alle Tastenkürzel stehen in der Tastenkürzel-Referenz.

Neue Elemente fügst du über die Werkzeugleiste am unteren Rand ein, in der du Ereignisse (Start, Ende, Zwischenereignis), Aufgaben, Gateways, Swimlanes (Pools und Lanes) und Artefakte (IT-Systeme und Dokumente) auswählst. Hast du ein Element markiert, erscheint direkt daneben eine kleine Leiste, mit der du ein passendes Folge-Element anhängst (Aufgabe, Gateway, Zwischen- oder Endereignis). Was die Symbole bedeuten, steht in der BPMN-Symbol-Referenz.

Ein markiertes Element mit der kleinen Werkzeugleiste direkt daneben: Rechteck, Raute, zwei Kreise und ein Papierkorb-Symbol zum Anhängen eines Folge-Elements oder LöschenEin markiertes Element mit der kleinen Werkzeugleiste direkt daneben: Rechteck, Raute, zwei Kreise und ein Papierkorb-Symbol zum Anhängen eines Folge-Elements oder Löschen

Ein Doppelklick auf ein Element benennt es direkt im Diagramm um. Den Typ eines Elements änderst du nachträglich, ohne es neu zu zeichnen. Klicke es mit der rechten Maustaste an und wähle „Typ ändern“. Das Untermenü zeigt die Typen derselben Familie, etwa Benutzeraufgabe oder Serviceaufgabe für eine Aufgabe, die Gateway-Arten für ein Gateway oder die Ereignisarten für ein Ereignis. Name, Verbindungen und Position bleiben erhalten.

Das Kontextmenü einer Aufgabe mit dem Eintrag Typ ändern und dem geöffneten Untermenü der AufgabentypenDas Kontextmenü einer Aufgabe mit dem Eintrag Typ ändern und dem geöffneten Untermenü der Aufgabentypen

Eine neue Rolle legst du direkt beim Modellieren an. Ziehe ein Element an den oberen oder unteren Rand des Pools. Die Zone leuchtet auf, und beim Loslassen entsteht dort eine neue Lane mit dem Element darin. Hast du mehrere Elemente markiert, erscheint am oberen Rand der Zeichenfläche eine Leiste zum Ausrichten. Sind darunter mindestens zwei Aufgaben, bietet sie zusätzlich „Gleiche Breite“, „Gleiche Höhe“ und „Gleiche Größe“.

Eine Aufgabe wird an den unteren Rand des Pools gezogen, die hervorgehobene Zone zeigt an, dass beim Loslassen eine neue Lane entstehtEine Aufgabe wird an den unteren Rand des Pools gezogen, die hervorgehobene Zone zeigt an, dass beim Loslassen eine neue Lane entsteht

Was ein Schritt braucht und wer ihn sehen darf, hältst du an ihm selbst fest, siehe IT-Systeme und Dokumente und Sicherheitsanforderungen.

Die Validierung (Qualitätsprüfung) markiert Probleme automatisch, zum Beispiel ein fehlendes Startereignis oder unbenannte Elemente. Den Status siehst du oben in der Leiste. Ist alles in Ordnung, steht dort „Valide“, andernfalls die Zahl der Fehler und Warnungen. Ein Klick darauf öffnet das Panel mit allen Befunden. So stellst du sicher, dass dein Diagramm valides BPMN 2.0 ist. Mehr dazu unter Validierung und Qualitätsprüfung.

Über die Werkzeugleiste blendest du das Eigenschaften-Panel ein. Es dockt rechts an und zeigt Name, Typ und Dokumentation des gewählten Elements. Dort pflegst du auch die RACI-Matrix (wer ist verantwortlich, rechenschaftspflichtig, zu konsultieren, zu informieren). Details unter Eigenschaften und Dokumentation je Element.

Die Simulation spielt den Prozessfluss als Animation ab. Du startest sie über die Werkzeugleiste, pausierst und gehst Schritt für Schritt durch den Ablauf, um Lücken zu erkennen. Mehr dazu unter Simulation.

Du speicherst manuell und legst damit eine Version an. Frühere Versionen kannst du ansehen und wiederherstellen, siehe Versionsverlauf.

Teilen und Export sind eigene Themen, siehe Zusammenarbeit und Export.