Vom Ist- zum Soll-Prozess
Prozesse verbessert man nicht ins Blaue hinein. Am Anfang steht immer die ehrliche Aufnahme, wie ein Ablauf heute wirklich funktioniert.
Ist und Soll
Abschnitt betitelt „Ist und Soll“- Der Ist-Prozess beschreibt den tatsächlichen Ablauf, mit allen Umwegen, Wartezeiten und Medienbrüchen.
- Der Soll-Prozess beschreibt, wie der Ablauf nach der Verbesserung aussehen soll.
Erst die Ist-Aufnahme zeigt, wo die Probleme wirklich liegen. Wer direkt mit dem Soll beginnt, optimiert oft an den falschen Stellen.
So entsteht der Soll-Prozess
Abschnitt betitelt „So entsteht der Soll-Prozess“- 1Ist aufnehmenwie es heute läuft
- 2Schwächen findenUmwege, Brüche, Wartezeiten
- 3Soll gestaltengezielt verbessern
- 4Umsetzenund nachhalten
Zu den typischen Hebeln bei der Verbesserung gehören das Weglassen unnötiger Schritte, das Zusammenfassen von Aufgaben, das parallele statt nacheinander Ausführen von Tätigkeiten und das Vermeiden von Schleifen.
Verbessern hört nicht auf
Abschnitt betitelt „Verbessern hört nicht auf“Ein guter Soll-Prozess ist kein Endzustand. Im kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) wird der heutige Soll-Prozess zum Ist-Prozess von morgen, den man wieder hinterfragt. Dieser Kreislauf aus Planen, Umsetzen, Prüfen und Anpassen hält Prozesse dauerhaft gesund.
Woran du einen guten Soll-Prozess erkennst, steht unter Gute Prozessmodelle.